Für den TSV Vatanspor Bad Homburg neigt sich eine insgesamt unbefriedigende Saison dem Ende entgegen. Gegen SV Nieder-Wöllstadt vergab die Kurt-Truppe in der Schlussphase den möglichen Sieg und musste sich mit einem Punkt begnügen – wie so oft in dieser Saison, in der der TSV eigentlich um den Aufstieg hatte mitspielen wollen. Die Partie begann zunächst ausgeglichen, wobei die Platzherren die erste Chance hatten. Radu schoss den Ball jedoch in der 16 Minute aus fünf Metern über das Tor. Auf der anderen Seite demonstrierte er jedoch seine Abwehrqualitäten, als er einen Schuss von Hochgesand für den schon geschlagenen TSV-Keeper Akbiyik per Kopfball auf der Linie klärte (18.). Die Gäste wurden in der Folgezeit agressiver. Adler hätte in der 20. Minute die Führung für Nieder-Wöllstadt erzielen können, schoss aber aus kurzer Distanz knapp über das Tor. Besser machte er es sechs Minuten später, als er eine Dickmann-Flanke nach Sejdovic-Fehler zum 0:1 im Tor unterbrachte. Aslan und Okan Götürmen hatten in der 32. und 40. Minute den Augleich auf dem Fuß, scheiterten jedoch. Das 1:1 erzielte schließlich Radu mit einem trockenen Schuss nach einem langen Ball von Okan Götürmen. Nach dem Seitenwechsel schien für die Platzherren alles nach Plan zu verlaufen. Aslan erzielte in der 60. Minute aus 25 Metern die Führung, wobei Nieder-Wöllstadts Keeper Will eine schlechte Figur machte. Dann aber vergab Vatanspor weitere Chancen, was sich in der 87. Minute rächen sollte, als Luft den Ausgleich erzielte. wst Quelle:TZ
Für den TSV spielten : Akbiyik; Poenaru, Aslan, Günes, Sejdovic, Mahbubi, Okan Götürmen, Onur Götürmen, Radu, Önkal (80. F. Keskin), Mian (52. Sahin).
Tore für den TSV : 1:1 O. Götürmen (42.)
2:1 A. Aslan (60.)
"Nullfünfer" siegen im Zehn-Tore-Derby
"Nullfünfer" siegen im Zehn-Tore-Derby
Was für ein verrücktes Spiel! Zehn Tore, zwei Platzverweise und zwei Elfmeter – mehr Unterhaltung kann ein Fußballspiel wirklich nicht bieten. Mit dem 6:4-Sieg gegen den TSV Vatanspor entschied die SpVgg 05/99 das Homburger Stadtderby für sich und machte einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt. Weil zugleich die SG Westend (bekommt am Saisonende noch 12 Punkte abgezogen) ihr Heimspiel gegen Tabellenführer Kalbach 0:1 verlor, haben die "Nullfünfer" jetzt einen Vorsprung von fünf Punkten auf den Relegationsplatz bei noch vier ausstehenden Spielen. Obwohl es zwei Platzverweise gab, verlief das Derby fair. Der gut leitende Schiedsrichter Martin Diehl aus Pohlheim kam nahezu während des gesamten Spiels mit drei gelben Karten aus, hatte aber in der Schlussphase keine andere Wahl, als gegen Vatanspor-Keeper Jazokas und Jenaru "Rot" wegen Schiedsrichterbeleidigung zu zücken. Die Mannschaften gingen im Lokalderby gleich engagiert zur Sache. Schon in der 6. Minute das 1:0 für Vatanspor. Önkal hatte einen kapitalen Fehler der Innenverteidigung der SpVgg um Ruthenberg und Piecha ausgenutzt und den Führungstreffer erzielt. Piecha gelang nach Eckball von Jens Paetzold wenig später der Ausgleich zum 1:1 (17.). Dann kam der Auftritt vom scheidenden TSV-Torjäger Radu, der Ruthenberg an der Mittellinie düpierte, über die linke Angriffsseite in den Strafraum eindrang und mit einem schönen Schlenzer die 2:1 Führung (25.) für die Gastgeber besorgte. Postwendend der erneute Ausgleichstreffer durch Stefan Both nach schönem Pass von Hofstetter. Doch abermals gelang Vatanspor die Führung. Önkal traf in der 35. Minute zum 3:2. Auch hier hatte die Innenverteidigung der Gäste wieder nicht gut ausgesehen. Gleich nach der Halbzeit ging das muntere Toreschießen weiter. Sergio Both schaltete nach einem Freistoß am schnellsten und es hieß 3:3 (60.). In der 73. Minute dann erstmals die Führung für die Elf von Trainer Ralf Haub. Hofstetter hatte von der Mittellinie aus ein Laufduell gegen Yozgat gewonnen und die Kugel überlegt zum 3:4 eingenetzt. Wieder hatte Vatanspor eine Antwort: Poenaru gelang nur sechs Minuten später der Gleichstand zum 4:4 (79.). Mit diesem Ergebnis wollten sich beide Mannschaften aber nicht zufrieden geben. Es folgten die aufregenden Schlussminuten. Ein weiter Pass der "Nullfünfer" segelte in den Strafraum von Vatanspor. Aslan, in der 66. Minute eingewechselt, sprang der eigentlich schon gesichert scheinende Ball an die Hand. Linienrichter Aren Maydali wertete diese Aktion als absichtliches Handspiel. Nach Rücksprache mit seinem Assistenten deutete der Unparteiische auf den Elfmeterpunkt. Vatanspors Torwart Jazokas und Jenaru protestierten heftig und beleidigten den Schiedsrichter, der beiden Sündern sofort die Rote Karte zeigte (85.). Sven Hassler ließ sich die Chance beim Strafstoß nicht nehmen und vollstreckte sicher gegen den zwischenzeitlich auf das Spielfeld beorderten Ersatztorwart Akbiyik zum 4:5. Der Endstand zum 4:6 gelang wiederum Hassler, der einen Foulelfmeter (Yozgat hatte Mammodaly zu Fall gebracht) erst im Nachschuss verwandelte. Haub sprach von einem verdienten Sieg seiner Mannschaft. Allerdings kritisierte er die schweren Abwehrfehler der ersten Halbzeit und lobte die gesamte Offensivabteilung. Der Sportliche Leiter und Interimstrainer von Vatanspor, Irfan Kurt, kritisierte ebenfalls seine Defensivabteilung und war auch mit dem ersten Elfmeterpfiff nicht einverstanden. Ansonsten sprach er von einer guten Schiedsrichterleistung. wst Quelle:TZ
Tore für den TSV : 1:0 A. Önkal (6.)
2:1 V. Radu (25.)
3:2 A. Önkal (35.)
4:4 N. Poenaru (79.)
Rote Karten für den TSV : C. Jenaru (85.)
T. Jazokas (85.)
Radu-Gala am Wiesenborn
Radu-Gala am Wiesenborn
Dass Homburger Derbys trotz so deutlichen Ausgangs so freundschaftlich verlaufen, ist selten. Am Kirdorfer Wiesenborn gab’s allerdings in der Tat keinen Grund für Zwist. Mit dem TSV Vatanspor setzte sich die technisch bessere Mannschaft verdient durch, ohne das die Helveten eine schwache Partie abgeliefert hätten. Das Spiel begann verhalten und ohne nennenswerte Chance. Die erste Aufregung gab’s in der 20. Minute, als DJK-Keeper Schmidt das Leder vertändelte, dann aber einen Önkal-Schuss noch blocken konnte. Die Helveten hatten in der 27. Minute beinahe gejubelt, doch Wilds Freistoß wurde von TSV-Keeper Jazokas pariert. Sechs Minuten später setzte sich die technische Klasse der Gäste zum ersten Mal durch. Okan Götürmen nahm eine Flanke im Strafraum der DJK mit der Brust an, ließ den Ball heruntertropfen und schoss das Leder aus zwölf Metern in den Winkel. Die Platzherren machten vor der Pause noch etwas Druck und kamen durch Schröder, der an Jazokas scheiterte (40.), und Paul, der nach Schröder-Eckball das Außennetz traf (41.), zu guten Chancen. Kurz vor dem Halbzeitpfiff traf Mahbubi auf der anderen Seite die Latte. Auch nach dem Seitenwechsel blieb Vatanspor die bessere Mannschaft und konnte schon in der 50. Minute auf 0:2 erhöhen. Goalgetter Radu wurde von Okan Götürmen "auf die Reise" geschickt und lupfte das Leder über Schmidt. Fünf Minuten später traf er per Freistoß nur den Außenpfosten. Radu war der beste Spieler auf dem Platz und zeigte das auch in den folgenden Minuten. In der 79. Minute konnte Schmidt gerade noch einen Kopfball von ihm parieren, doch in der 83. Minute war der Kirdorfer Keeper jedoch chancenlos, als der Goalgetter eine Flanke von Jenaru einnickte. Quelle:TZ
Für den TSV spielten :
Jazokas; Günes, Sejdovic, Poenaru, Jenaru, Mahbubi, Okan Götürmen, Ciucu (35. Acikgöz), Onur Götürmen (58. Mian), Radu (84. Sarikaya), Önkal.
Tore für den TSV : 0:1 Okan Götürmen (33.)
0:2 V. Radu (50.)
0:3 V. Radu (83.)
Der Aufwärtstrend der Eintracht ist vorerst gestoppt
Der Aufwärtstrend der Oberurseler Eintracht ist vorerst gestoppt
Von der "Papierform" her hätte man die Eintracht aus Oberursel gestern aufgrund der letzten Ergebnisse beider Mannschaften im Duell mit dem TSV Vatanspor Bad Homburg als leichten Favoriten bezeichnen können. Doch die Enttäuschung beim Verbandsliga-Absteiger war nach den fast 95 Minuten auf dem Rasenplatz am Homburger Sportzentrum Nord-West groß: Während sich die Gastgeber für die letzten Punktspielniederlagen in Bornheim und Nieder-Weisel sowie für das Pokal-Aus am vergangenen Mittwoch bei der SG Hausen/Westerfeld zumindest vom Ergebnis her rehabilitieren konnten, zeigten die Gäste eine ganz schwache Leistung und unterlagen vollkommen verdient. "Das waren maximal zwei gute A-Ligisten. Wir müssen uns bei unseren Zuschauern fast entschuldigen", fand Eintracht-Manager Lars Sauer deutliche Worte nach der ersten Niederlage in diesem Jahr. Sein TSV-Gegenüber Irfan Kurt lobte die Sieger-Elf hingegen: "Spielerisch war das zwar schwach, aber gekämpft haben wir gut. Der Sieg ist verdient." Vatanspor musste kurzfristig auf den erkrankten Stammtorhüter Jazokas verzichten, der von Ozan Akbiyik vertreten wurde. Der war zwar schon nach einer knappen Viertelstunde geschlagen, konnte dafür aber nichts, denn sein Vordermann Haris Sejdovic vertändelte nach einem Oberurseler Eckball von Marcel Biskup den Ball, so dass Andreas Rückert einschießen konnte (13.). Die Freude bei der Eintracht währte aber nur kurz, dann profitierte Onur Götürmen von einer Reihe von Missverständnissen in der Gäste-Abwehr und traf zum 1:1-Ausgleich (15.). Danach beruhigte sich das Geschehen auf dem Rasen aber wieder. Es dauerte bis in die Schlussphase der ersten Hälfte, ehe Victor Radu nach Vorarbeit von Sejdovic den Bad Homburger Führungstreffer auf dem Fuß hatte, seine Direktabnahme aus 20 Metern aber knapp übers Oberurseler Gehäuse strich (42.). Auch nach dem Wechsel tat sich zunächst wenig, ehe die Gelb-Rote Karte für Alpaslan Önkal wegen wiederholten Foulspiels (58.) die Gäste scheinbar in Vorteil brachte. "Danach wurden wir aber noch schlechter", ärgerte sich Sauer, der zwar noch eine Chance für Torjäger Christopher Stein sah, dessen Distanzschuss aber knapp am TSV-Tor vorbeizischte (58.). Danach kam von den Gästen in der Offensive gar nichts mehr, so dass Vatanspor durch Meric Can Günes (78.) zum 2:1 und Radu (90.) zum 3:1 noch zwei erfolgreiche Konter setzte.mst Quelle:TZ
Für den TSV spielten :
Akbiyik; Günes, Sejdovic, Oguz Götürmen (56. Ciucu), Jenaru, Yozgat (64. Mahbubi), Okan Götürmen, Acikgöz (73. Mian), Onur Götürmen, Radu, Önkal.
Tore für den TSV : 1:1 Önur Götürmen (15.)
2:1 M. Günes (78.)
3:1 V. Radu (90.)
Vorne zu schwach
Vorne zu schwach
Was für eine Blamage für die ambitionierten Kicker des TSV Vatanspor Bad Homburg! Nach der 0:5-Klatsche von DJK Helvetia Bad Homburg, musste sich auch Vatanspor den spielerisch insgesamt bieder auftretenden und im Abstiegskampf steckenden Platzherren vom SV Nieder-Weisel beugen – und das verdient. Der TSV agierte in der Defensive zu anfällig und ließ sich in der Offensive ein ums andere Mal den Schneid abkaufen. Das Fiasko nahm bereits in der 2. Minuten seinen Lauf. Volps Freistoß aus 25 Metern segelte unhaltbar für Vatanspor-Keeper Jazokas in den Torwinkel. Berschick hätte in der 5. Minute per Kopfball bereits auf 2:0 für Nieder-Weisel erhöhen können, doch Haris Sejdovic konnte auf der Linie klären. Die Gäste kamen nur langsam ins Spiel und in der 17. Minute zur ersten Chance, doch Acikgöz scheiterte an Nieder-Weisels Torwart Schneider. Den konnte Radu jedoch in der 25. Minute per Heber nach Zuspiel von Okan Götürmen überwinden – 1:1. Dennoch bekamen Vatanspor die Partie nicht in den Griff. Bereits in der 32. Minute brachte Zarifoglu die Gastgeber nach einem Eckball auf den langen Pfosten wieder in Führung. Mit diesem Ergebnis wurden auch die Seiten gewechselt. Sollte es eine Ansprache von Vatanspors Spielertrainer Süleyman Keskin in der Pause gegeben haben, dann verpuffte sie sehr schnell. Bereits in der 52. Minute sorgte Volp mit seinem zweiten Treffer zum 3:1 für den SV für die Vorentscheidung. Die Vorarbeit hatte Berschick besorgt. Okun Götürmen konnte zwar per Foulelfmeter in der 87. Minute (Friede hatte Onur Götürmen im Strafraum zu Fall gebracht) den 2:3-Anschlusstreffer besorgen. Das war es dann aber auch schon mit der ganzen Herrlichkeit der Kurstädter, die damit die Möglichkeit verpassten, in der Tabelle an der SG Ober-Erlenbach vorbeizuziehen. Vatanspor bleibt Rangsechster mit 44 Punkten. Nieder-Weisel verschafft sich weiter Luft im Abstiegskampf, ist jetzt 13. mit 32 Punkten und hat sogar noch eine Nachholpartie offen. gst Quelle:TZ
Für den TSV spielten :
Jazokas; Poenaru, Günes, Mian, Sejdovic (74. Onur Götürmen), Ogus Götürmen, Keskin (78. Kilinc), Okan Götürmen, Acikgöz (72. Önkal), Radu, Jenaru.
Tore für den TSV : 1:1 Victor Radu (25.)
3:2 Okun Götürmen (87.)
Vatanspor sucht Jugendspieler
U19 (A-Jugend) und U17 (B-Jugend) suchen noch Spieler
Die TSV Vatanspor U19 (A-Jugend) und die U17 (B-Jugend) suchen noch Spieler.
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